Ablauf einer SSI Übertragung Bei der seriellen Übertragung wird synchron zu einem von der Steuerung vorgegebenen Takt (CLOCK) der Positionswert beginnend mit dem MSB (höchstwertiges Bit) übertragen. Im Ruhezustand liegen sowohl Takt- als auch Datenleitung auf High-Pegel. Sobald das Taktsignal am Anfang einer Taktsequenz zum ersten Mal von Low- auf High-Pegel wechselt, werden die am Parallel-Seriell-Wandler anstehenden bitparallelen Daten durch ein intern erzeugtes Signal (Sload = Shift Load) in einem Input-Latch des Schieberegisters 'eingefroren', d.h. gespeichert. Dadurch ist sichergestellt, dass sich die Daten während der seriellen Übertragung des Wertes nicht mehr ändern. Mit dem folgenden Wechsel des Taktsignals von Low- auf High-Pegel beginnt die Übertragung des Positionswertes mit dem höchstwertigen Bit (MSB). Mit jedem weiteren Wechsel des Taktsignals von Low- auf High-Pegel wird das nächst niederwertige Bit auf die Datenleitung gesetzt. Nachdem das niederwertigste Bit (LSB) ausgegeben wurde, schaltet mit dem letzten Wechsel des Taktsignals von low nach high die Datenleitung auf Low-Pegel (Übertragungsende). Pausenzeit Ein retriggerbares Monoflop bestimmt ab der letzten steigenden Flanke des Taktsignals durch seine Zeit tm wie lange es noch dauert, bis der Sensor für die nächste Übertragung aufgerufen werden kann. Hierdurch ergibt sich auch die minimale Pausenzeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Taktsequenzen.