Messprinzip von COVIDIS
Messprinzip von COVIDIS
Das Sensorsystem COVIDIS arbeitet auf der Basis des bewährten Ortsfrequenzfilterverfahrens, bei der das bewegte Objekt durch ein Gitter betrachtet wird. Für hochgenaue Messergebnisse wird der Bewegungszustand des Objekts mit Hilfe einer Weiterentwicklung dieses Verfahrens ermittelt. Das bewegte Bild wird dabei mit einer Gitterstruktur überlagert, wodurch man ein periodisches Ausgangs-signal des Detektors erhält, dessen Frequenz wiederum geschwindigkeitsproportional ist.
Veranschaulichen lässt sich dies durch ein einfaches Modell: Bei Sonnenschein entstehen auf einer Allee mit Bäumen am Straßenrand abwechselnde Hell-Dunkel-Zonen. Fahrzeuge, die sich auf dieser Straße bewegen, sind sichtbar, wenn sie sich zwischen zwei Bäumen bewegen und nicht sichtbar, wenn sie durch einen Baum verdeckt werden.
Beim Ortsfrequenzfilterverfahren wird das Material beleuchtet und das reflektierte Licht durch ein Gitter auf einen lichtempfindlichen Detektor abgebildet. Die Gitterabstände werden durch den Abstand der Bäume dargestellt. Der Sensor misst die Frequenz des bewegten Objektes und kann damit die Zeit für die Bewegungsänderung ermitteln. Im Normalfall bewegen sich viele zusammenhängende Objekte zur gleichen Zeit durch den Messbereich. Dieser Fall kann durch eine Reihe von Fahrzeugen dargestellt werden, die alle das Licht reflektieren.