Der Sensor OPTIPACT arbeitet auf der Basis eines Bildkorrelationsverfahrens. Durch den Vergleich von zwei nacheinander aufgenommenen Bildern versucht der Sensor, geeignete Strukturen nachzuverfolgen. Anhand der bekannten Pixelgröße der verwendeten Kamera kann der Sensor die Bewegung in X- und Y-Richtung errechnen. OPTIPACT ist damit der erste optische Sensor für Längen- und Geschwindigkeitsmessung in industriellen Anwendungen, der fähig ist, in zwei rechtwinkligen Achsen zu messen. Um zuverlässige Messergebnisse zu erzielen, ist eine strukturierte Messoberfläche notwendig. Verfolgbare Objekte können durch ein kontrastreiches Bild erreicht werden. Dieses kann entweder durch eine schräge Beleuchtung und einer rauen Oberfläche (z.B. Schmirgelpapier) oder durch eine grob strukturierte Oberfläche (z.B. gemasertes Holz, geschliffener Granit oder mit Mustern bedrucktes Papier) erzeugt werden. OPTIPACT-S1 kann auf solchen Oberflächen bis zu einer Geschwindigkeit von 4m/s messen. Verwendet man eine Optik mit einer höheren Auflösung, kann OPTIPACT an weniger strukturierte Oberflächen (Kopierpapier, Aluminium...) angepasst werden. Die entsprechende Version OPTIPACT-F1 hat kann Geschwindigkeiten bis zu 1m/s erfassen.